CS2: Anubis kehrt zurück – Train raus aus dem Map-Pool

Januar 14, 2026
Counter-Strike 2
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CS2: Anubis kehrt zurück – Train raus aus dem Map-Pool

CS2-Mapupdate: Anubis ersetzt Train

Valve hat den Active-Duty-Map-Pool in Counter-Strike 2 erneut umgebaut: Train fliegt raus, Anubis kommt zurück. Viele Fans hatten fest mit einem Comeback von Cache gerechnet, doch stattdessen kehrt die – in der Szene umstrittene – Wüstenmap Anubis zurück.

Besonders für die Profiszene ist dieser Wechsel brisant: Der Active-Duty-Pool bildet die Grundlage für T1-Turniere, darunter Majors und internationale Events. Jede Änderung zwingt Teams dazu, ihren gesamten Map-Pool, Taktiken und Practice-Pläne anzupassen.

In diesem Artikel schauen wir uns im Detail an:

  • warum Anubis so umstritten ist,
  • warum viele Pros unzufrieden mit dem Timing sind,
  • welche Teams von der Rückkehr profitieren und wer verliert,
  • was das Update für Ranked-Spieler bedeutet,
  • und wie du parallel deinen Account mit Skins aufwertest – inklusive sicherem Kauf von csgo skins für CS2 auf UUSkins.

Reaktionen von Pros und Community

Die Stimmung in der Szene ist klar: gespalten bis negativ. Während einige Teams sich freuen, dass ihre alte Komfort-Map zurück ist, überwiegen vor allem auf Social Media Frust und Unverständnis.

Was Profis zur Rückkehr von Anubis sagen

Viele Spieler und Analysten hatten gehofft, Train würde länger im Pool bleiben oder dass zumindest eine neutralere Map den Slot übernimmt. Stattdessen kehrt ein Layout zurück, das schon in CS:GO nicht unumstritten war.

Einige Punkte, die Pros kritisieren:

  • Anubis sei zu einseitig und biete bestimmten Spielstilen zu viel Vorteil.
  • Die Preparation-Zeit vor den ersten Events der Saison sei viel zu kurz.
  • Train hätte mehr Zeit verdient, um sich im CS2-Meta richtig zu etablieren.

In Interviews und auf X (ehemals Twitter) wurde mehrfach betont, dass Teams Wochen an Scrims und Theorycrafting in Train investiert haben – Arbeit, die mit einem Schlag an Wert verliert.

Die Stimme der Community: Wo bleibt Cache?

Unter Fans dominiert eine andere Frage: Warum nicht Cache? Cache war jahrelang eine der beliebtesten Maps im Spiel und ist seit 2019 nicht mehr im Active-Duty-Pool. Nachdem Valve sich laut Berichten die Rechte an der Map gesichert hat, galt die Rückkehr als fast sicher.

Auf Social Media und in Foren sieht man daher vor allem:

  • Memes und Posts, die ausdrücken, wie sehr die Community de_cache vermisst.
  • Kritik daran, dass eine eher unbeliebte Map wie Anubis den Slot erhält.
  • Diskussionen darüber, ob Valve den Map-Pool aktiver und transparenter kommunizieren sollte.

Für viele Spieler bleibt ein schaler Beigeschmack: Die Community wünscht sich Cache, bekommt aber erneut Anubis.

Design und Balance von Anubis

Warum ist Anubis so umstritten? Die Map bringt ein paar Besonderheiten mit, die sie deutlich von klassischem CS-Design wie Mirage, Inferno oder Train unterscheiden.

Layout-Probleme und Seitenbalance

In ihrer früheren Version wurde Anubis häufig als zu einseitig wahrgenommen. Bestimmte Zonen ließen sich über Utility und Crossfire-Setups extrem stark kontrollieren, während Rotationen und Retakes sich für die unterlegene Seite schwer anfühlen konnten.

Typische Kritikpunkte waren:

  • enge Chokes, die stark von Utility abhängen,
  • komplexe Wasser- und Mid-Strukturen, die die Informationsgewinnung schwierig machen,
  • Retake-Wege, die sich für CTs oder Ts (je nach Meta) deutlich schlechter anfühlen als auf anderen Maps.

Allerdings hat sich seit dem letzten Auftreten von Anubis im Profipool einiges verändert: Mit CS2 wurden Economy, Granatenphysik und Rauchmechaniken angepasst. Dazu kommt, dass die CT-Ökonomie im Vergleich zu früheren Phasen gestärkt wurde, was alte Balance-Probleme teilweise abmildern könnte.

Hat Valve an Anubis etwas verändert?

Valve hält sich wie gewohnt bedeckt. Auf die Frage eines bekannten Casters, ob Anubis mit Änderungen zurückkehre, antwortete der offizielle CS2-Account nur kryptisch. Das lässt Raum für Spekulationen, ob kleinere Anpassungen am Layout oder an visueller Lesbarkeit vorgenommen wurden.

Konkrete Patchnotes zu großen Reworks gibt es bisher nicht. Das bedeutet für Teams und Spieler:

  • man muss Anubis aktuell wie eine fast neue Map behandeln,
  • frühere Erkenntnisse aus CS:GO sind hilfreich, aber nicht 1:1 übertragbar,
  • die ersten Wochen des neuen Competitive-Zyklus werden extrem experimentell.

Kritik am Timing von Valve

Neben der Map selbst steht besonders das Timing der Ankündigung in der Kritik. Der letzte Major endete Mitte Dezember, trotzdem wurde die Map-Umstellung erst sehr kurz vor Beginn der neuen Saison bekanntgegeben.

Warum das für Teams ein Problem ist

Profiteams planen ihre Offseason und Bootcamps rund um den erwarteten Map-Pool. Wenn eine Map kurz vor Start der Saison entfernt wird, entstehen gleich mehrere Probleme:

  • Scrim-Zeit geht verloren: Wochenlanges Training auf Train verliert schlagartig an Wert.
  • Neue Map, wenig Zeit: Anubis muss in wenigen Tagen auf ein halbwegs sicheres T1-Niveau gebracht werden.
  • Strategische Unsicherheit: Analysten und Coaches können nur schwer fundierte Gameplans für frühe Events erstellen.

Analysten und Ingame-Leader haben daher vorgeschlagen, Map-Änderungen direkt während eines Majors anzukündigen, etwa mit einem Showmatch und klar kommunizierten Timelines für die nächste Saison. So hätten Teams Wochen statt Tage Zeit für Umstellungen.

Mehr Transparenz: Ein Wunsch der gesamten Szene

Das Problem ist nicht neu: Schon in CS:GO wurde Valve häufig für plötzliche Map- und Gameplay-Änderungen kritisiert. Für eine moderne Esports-Szene mit Millionen-Investments wäre ein klarer, jährlicher Map-Zyklus ideal, beispielsweise:

  • Map-Pool-Anpassungen direkt nach dem letzten Major,
  • mindestens 6‑8 Wochen Vorlauf vor der nächsten T1-Season,
  • transparente Patchnotes und, wenn möglich, Testphasen auf separaten Queues.

Ob Valve in Zukunft auf diese Rückmeldungen reagiert, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Kritik am jetzigen Timing ist laut und breit abgestützt.

Gewinner und Verlierer: Team-Analyse

Map-Änderungen sind nie neutral. Manche Teams profitieren stark, andere verlieren ihre Komfort-Map. Beim Wechsel Train → Anubis zeichnet sich schon jetzt eine grobe Verteilung ab.

Profiteure der Rückkehr von Anubis

Einige Teams haben schon in der Vergangenheit gezeigt, dass sie auf Anubis zu den Besten der Welt gehören.

  • Aurora: Die türkische Line-up war zu CS:GO-Zeiten auf Anubis extrem stark. Nach dem Entfernen der Map begann eine Phase, in der ihre Ergebnisse schwankten. Mit der Rückkehr von Anubis könnte Aurora wieder ein klares Signature-Map-Edge auf T1-Bühnen erhalten.
  • Vitality: Während Train zuletzt eher durchwachsene Resultate brachte, blieb Anubis eine solide Option. Besonders auffällig: Ihr Entry-Spieler flameZ zählte auf dieser Map statistisch zu den besten Spielern weltweit. Für Vitality könnte Anubis ein Werkzeug sein, um wieder klarere Veto-Edges zu erzeugen.

Teams, die Anubis ohnehin im breiten Map-Pool hatten oder sich schon früh auf CS2-Anpassungen vorbereitet haben, können den Wechsel relativ entspannt sehen.

Verlierer durch die Entfernung von Train

Auf der anderen Seite stehen Teams, für die Train eine Prestige-Map war.

  • MOUZ: 2025 galt Train im Veto gegen viele Topteams als nahe an einem Autowin für MOUZ. Insbesondere im Duell gegen Vitality war Train ein wichtiger Anker in der Map-Strategie. Mit dem Entfernen dieser Komfort-Map verlieren sie ein entscheidendes taktisches Werkzeug.
  • NAVI: NAVI hatte in den letzten Monaten stark auf Train nachgelegt und sich dort zu einem der furchteinflößendsten Teams entwickelt. Dominante Auftritte auf Majors und internationalen Events zeigten, wie tief ihr Stratbook auf dieser Map war. Dieser Vorteil ist nun komplett weg.

Für diese Teams geht es jetzt darum, schnell Alternativen zu finden: Entweder Anubis aggressiv ins eigene Spiel integrieren oder eine andere Map zur neuen Komfort-Map ausbauen.

Anubis im Ranked und Matchmaking

Map-Änderungen betreffen nicht nur Profis. Auch für SoloQ- und Stack-Spieler ändert sich mit der Rückkehr von Anubis einiges.

Was bedeutet das für Ranked-Spieler?

Wenn du viel Premier, Faceit oder Matchmaking spielst, musst du dich auf einen spürbaren Shift einstellen:

  • Neue Callouts lernen: Selbst wenn du Anubis aus CS:GO kennst, sind Feinheiten in CS2 anders. Klar definierte Callouts im Team sind Pflicht.
  • Nade-Lineups neu erarbeiten: Durch die veränderte Rauchmechanik und CS2-Physik funktionieren alte Lineups nicht immer 1:1.
  • Gamesense anpassen: Rotationen, Default-Setups und Retake-Patterns müssen sich neu einspielen.

Wer früh beginnt, Anubis aktiv zu spielen, wird in den ersten Wochen einen deutlichen Vorteil gegen unvorbereitete Gegner haben.

Tipps für den Einstieg auf Anubis

Um dir den Start zu erleichtern, helfen ein paar grundsätzliche Empfehlungen:

  • Spiele zuerst Deathmatch und Wingman, um Aim-Duelle und Winkel zu verinnerlichen.
  • Schau dir Pro-Demos und Streams an, sobald die ersten T1-Matches auf Anubis gespielt werden.
  • Verteile Rollen klar: Wer fällt wo an, wer kontrolliert Mid, wer ist für Lurks zuständig?
  • Leg Fokus auf Utility rund um Mid und Bombsites, statt direkt auf komplexe Executes.

Mit etwas Disziplin kann Anubis für dich schnell vom Frust-Faktor zur echten Komfort-Map werden.

CS2-Skins und Trading auf UUSkins

Map-Updates motivieren viele Spieler, auch ihren Loadout zu überarbeiten. Neue Meta, neue Waffen, neue Skins – und gerade auf einer visuell starken Map wie Anubis kommen hochwertige Skins noch besser zur Geltung.

Warum Skins in CS2 eine Rolle spielen

Skins bringen zwar keinen direkten Gameplay-Vorteil, haben aber einen großen Einfluss auf das Spielgefühl:

  • Persönlicher Stil: Dein Loadout spiegelt deinen individuellen Geschmack wider.
  • Motivation: Viele Spieler berichten, dass sie mit einem frischen Inventar motivierter und konzentrierter spielen.
  • Wertanlage: Bestimmte Skins behalten oder steigern ihren Wert – besonders bei gefragten Patterns oder Limitierungen.

Gerade, wenn du viel auf einer Map wie Anubis unterwegs bist, lohnt es sich, deine AK-, M4-, AWP- oder Deagle-Skins passend zu gestalten.

CS2-Skins sicher kaufen: UUSkins im Fokus

Wenn du Skins für CS2 kaufen möchtest, lohnt sich ein Blick auf spezialisierte Plattformen wie UUSkins. Dort kannst du bequem csgo skins kaufen, die du auch in CS2 verwenden kannst.

Typische Vorteile solcher Plattformen:

  • Große Auswahl: Von Budget-Skins bis zu High-Tier-Knives ist alles vertreten.
  • Bessere Preise als im Steam-Markt: Häufig spürbar günstiger als der offizielle Community-Markt.
  • Schnelle Abwicklung: Skins werden in der Regel nach kurzer Zeit direkt in dein Inventar übertragen.

Wenn du dein Setup für kommende Anubis-Matches aufwerten willst, ist UUSkins eine interessante Option, um gezielt csgo skins für dein Arsenal zu sichern.

Tipps für Skins im Anubis-Style

Wer optisch zur Map passen möchte, kann auf bestimmte Designs achten:

  • Skins mit warmen Farben (Gold, Braun, Sand, Töne von Orange und Rot).
  • Desert-, Ancient- oder Mythos-Themen, die optisch gut zur Architektur von Anubis passen.
  • AWP- oder M4-Skins mit klaren Kontrasten, damit sie in den oft detailreichen Texturen der Map gut lesbar bleiben.

So kombinierst du funktionales Aiming mit einem stimmigen Look für deine Anubis-Sessions.

Tipps für Teams: Auf Anubis vorbereiten

Ob du nun in einem T2/T3-Team spielst, regelmäßig in Ligen antrittst oder einfach im 5er-Stack grinden willst: Eine strukturierte Vorbereitung auf Anubis macht den Unterschied.

Strategische Grundlagen für Anubis

Teams sollten Anubis nicht einfach wie eine weitere Default-Map behandeln, sondern das spezifische Layout nutzen:

  • CT-Seite:
    • Frühe Kontrolle von Schlüsselzonen (z.B. Mid oder bestimmte Wasserbereiche).
    • Klar definierte Crossfires, um Rushes abzufangen.
    • Abstimmung, wann man aktiv map control nimmt und wann man sich passiv fallen lässt.
  • T-Seite:
    • Mix aus langsamen Defaults und plötzlichen Explodes.
    • Gezielte Utility, um starke CT-Positionen freizuspielen.
    • Lurker, die Rotationen bestrafen und Informationen sichern.

Wichtig ist, von Anfang an klare Win Conditions zu definieren: Spielt ihr eher auf Picks, auf schnelle Splits oder auf kontrollierten Mapdruck?

Praxisplan: So baut ihr Anubis sinnvoll auf

Ein sinnvoller Fahrplan für Teams könnte so aussehen:

  • Woche 1: Basics
    • Offline-Server: Callouts festlegen, Standard-Setups definieren.
    • Nade-Practice für Smoke Walls, wichtige Molotovs und Flashes.
    • Internal Scrims oder Aim-Maps mit Anubis-Fokus.
  • Woche 2: Erste Taktiken
    • 2‑3 feste CT-Setups pro Bombsite ausarbeiten.
    • 1‑2 Standard-Defaults auf T-Seite plus 1 schnelles Execute.
    • Review von Demos erfolgreicher Teams, sobald ver verfügbar.
  • Woche 3: Feintuning
    • Anti-Strat gegen häufige Gegner oder Standard-Meta.
    • Mid-Round-Calling verfeinern: Wann Force, wann Save, wann Re-aggress?
    • Scrims gegen stärkere Gegner suchen, um Drucksituationen zu testen.

Je früher ihr mit diesem Prozess beginnt, desto eher wird Anubis vom Unsicherheitsfaktor zur starken Map im eigenen Pool.

Ausblick: Cache und die Zukunft des Map-Pools

Auch wenn aktuell Anubis im Fokus steht, bleibt eine Frage dominant: Wann kehrt Cache zurück? Die Community macht deutlich, dass der Wunsch nach de_cache ungebrochen ist, und die Tatsache, dass Valve die Rechte an der Map erworben hat, führt zu berechtigten Spekulationen.

Mögliche Zukunftsszenarien für den Map-Pool

In den nächsten 1‑2 Jahren sind mehrere Szenarien denkbar:

  • Cache ersetzt eine bestehende Map wie Mirage, Anubis oder Nuke.
  • Valve führt einen rotierenden Map-Slot ein, in dem Maps temporär auftauchen und wieder verschwinden.
  • Es werden vollständig neue Maps entwickelt, um CS2 als eigenständige Ära noch deutlicher von CS:GO zu unterscheiden.

Für Profis und Turnierorganisatoren wäre in jedem Fall wichtiger, dass solche Schritte frühzeitig und transparent kommuniziert werden.

Was Spieler jetzt tun können

Unabhängig davon, ob du Pro, ambitionierter Faceit-Grinder oder Casual bist, kannst du aus dem aktuellen Update das Beste machen:

  • Nimm Anubis ernst statt sie nur zu bannen – früher oder später wirst du sie spielen müssen.
  • Nutze den Umbruch im Meta, um deine Rolle im Team neu zu definieren oder auszubauen.
  • Wenn du dein Spielerlebnis aufwerten möchtest, kannst du mit einer sinnvollen Investition in csgo skins kaufen und dein Loadout passend zur neuen Meta gestalten.

Fest steht: Die Rückkehr von Anubis und das Entfernen von Train sorgen für ordentlich Bewegung im CS2-Esport. Wer sich schnell anpasst, profitiert – wer zögert, läuft Gefahr, im neuen Meta zurückzufallen.

Am Ende bleibt die Hoffnung vieler Fans bestehen, dass Valve die Rückmeldungen ernst nimmt und künftige Map-Änderungen klarer, früher und im Dialog mit der Szene gestaltet. Bis dahin heißt es: Willkommen zurück, Anubis – und Ruhe in Frieden, Train.

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