CS2: Anubis kehrt zurück – was das Map-Update für Spieler bedeutet

Januar 10, 2026
Counter-Strike 2
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CS2: Anubis kehrt zurück – was das Map-Update für Spieler bedeutet

Anubis ersetzt Train im CS2-Mappool

Valve hat den Active-Duty-Mappool von Counter-Strike 2 erneut angepasst – und erneut sorgt die Entscheidung für Diskussionen. Anubis kehrt zurück und ersetzt Train in Premier Season 4 sowie im kompetitiven Matchmaking. Für viele Spieler kam das überraschend, denn Anubis war erst vor rund einem halben Jahr aus dem aktiven Mappool entfernt worden.

Die wichtigsten Eckpunkte des Updates:

  • Anubis wird wieder in Premier und Competitive integriert.
  • Train verschwindet aus Premier und den meisten offiziellen Esport-Events.
  • Die Rotation fällt direkt in den Start der CS2-Esport-Saison 2026, was für Teams und Turnierveranstalter zusätzliche Herausforderungen bedeutet.

Valve hält sich mit Details wie üblich zurück: Angekündigt wurde die Änderung hauptsächlich über Social Media, ohne ausführliche Patch Notes oder tiefe Einblicke in Balance-Entscheidungen. Genau das facht die Diskussionen in der Community zusätzlich an – insbesondere, weil viele Spieler sich eine andere Map zurückgewünscht hatten.

Heikles Timing vor der CS2-Esport-Saison 2026

Das eigentliche Problem ist weniger welche Map rotiert, sondern wann die Änderung kommt. Die CS2-Esport-Saison 2026 steht unmittelbar bevor, viele Teams sind schon mitten im Bootcamp, und erste Turniere beginnen binnen weniger Tage.

Relevante Termine:

  • 13. Januar 2026: Start des Qualifiers für BLAST Bounty Winter 2026.
  • 19. Januar 2026: Train fliegt aus Premier & Esport-Map-Pool, Anubis wird aktiv.
  • 28. Januar 2026: Start von IEM Krakow 2026.

Die Folge: Anubis wird genau zwischen Qualifier und LAN-Finals von BLAST Bounty Winter ins Spiel geschoben. Turnierveranstalter wie BLAST und ESL stehen vor der Frage, ob sie Anubis sofort integrieren oder für einzelne Events noch am bisherigen Mappool festhalten.

Für Pro-Teams bedeutet das:

  • Trainingspläne müssen kurzfristig angepasst werden.
  • Teams, die stark auf Train waren, verlieren eine Komfort-Map.
  • Squads mit bereits gutem Anubis-Pool könnten kurzfristig profitieren.

Solche kurzfristigen Map-Rotationen sind nichts Neues in Counter-Strike, aber in dieser Dichte und zeitlichen Nähe zu großen Events sorgen sie immer wieder für Kritik – gerade von Spielern, die Stabilität im Competitive-Bereich bevorzugen.

Wie sich Pro-Teams an Anubis anpassen

Auch wenn das Timing unglücklich wirkt, darf man den Pro-Bereich nicht unterschätzen. Die meisten Top-Teams kennen Anubis sehr gut – viele setzten die Map bereits während ihrer ersten Active-Duty-Phase intensiv ein.

Erfahrung mit Anubis in der Pro-Szene

Ein Beispiel aus der jüngeren Historie: In den Playoffs eines Boston-Majors trafen paiN Gaming und FURIA auf Anubis aufeinander. Matches wie dieses haben gezeigt, wie taktisch tief Anubis bereits gespielt wurde:

  • aufwändige Executes über Mid und A-Rampe,
  • strukturierte Defaults mit späten Splits auf A oder B,
  • sehr präzise Utility-Lines, vor allem für CT-Side-Retakes.

Diese Erfahrung verschwindet nicht einfach, nur weil die Map kurzzeitig rotiert wurde. Viele Analysten gehen daher davon aus, dass die Lernkurve flach ist – aber die Vorbereitung zwischen Qualifier und LAN wird trotzdem stressig.

Kurzfristiges Chaos in frühen Turnieren

In den ersten Wochen nach der Rückkehr von Anubis ist mit ungewöhnlichen Ergebnissen zu rechnen. Gründe dafür:

  • Teams haben unterschiedliche Vorbereitungstiefen auf Anubis.
  • Map-Vetos ändern sich, einige Squads werden gezwungen, alte Bans neu zu denken.
  • Underdogs können Anubis als „Cheese-Pick“ nutzen, um Favoriten zu überraschen.

Wer gerne auf Esport-Matches wettet, könnte genau in dieser Phase bewusst nach Teams suchen, die schon in der Vergangenheit ein gutes Anubis-Setup gezeigt haben. Kurzfristig können solche Meta-Sprünge den Esport deutlich unberechenbarer machen.

Community wollte Cache – bekommt aber Anubis

In der CS2-Community war der Wunsch nach frischem Map-Content deutlich: Cache und Cobblestone wurden über Monate hinweg immer wieder als Wunschkandidaten genannt. Viele Spieler hatten gehofft, dass mit dem nächsten großen Mappool-Update zumindest eine dieser Kult-Maps zurückkehrt.

Stattdessen passiert Folgendes:

  • Cache bleibt weiterhin draußen – trotz großer Fanbase.
  • Cobblestone taucht in keinerlei offiziellen Teasern oder Andeutungen auf.
  • Anubis, eine Map, die erst vor rund sechs Monaten entfernt wurde, kehrt zurück – ohne klar kommunizierten Rework.

Das fühlt sich für viele Spieler weniger nach „frischem Content“ an, sondern eher wie ein kurzes Rein-Raus-Spiel mit den gleichen Maps. Entsprechend fallen viele Reaktionen in den Foren und auf Social Media enttäuscht aus – nicht, weil Anubis als Map schlecht wäre, sondern weil Erwartungen an etwas Neues oder lang Gewünschtes nicht erfüllt wurden.

Aus Gameplay-Perspektive bringt Anubis jedoch weiterhin einen wertvollen Mix in den Mappool:

  • starke Fokuszonen auf Mid-Kontrolle,
  • enge Chokes, die präzise Utility belohnen,
  • hohes Potenzial für kreative CT-Setups und Lurk-Spiel.

Wer als Spieler flexibel bleibt und sich nicht nur an nostalgischen Maps orientiert, wird mit Anubis erneut eine Map bekommen, auf der man sich durch Taktik, Utility-Know-how und gutes Aiming deutlich von der Masse absetzen kann.

Historie der jüngsten CS2-Map-Rotationen

Um die aktuelle Entscheidung besser einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf die jüngsten Mappool-Änderungen. In den letzten Jahren hat Valve mehrfach rotierend Maps ausgetauscht, was immer wieder zu Verschiebungen in der Meta geführt hat.

Von Anubis zu Overpass – und jetzt wieder zurück

Nach dem Boston Major 2025 wurde Overpass in den Active-Duty-Pool aufgenommen und ersetzte damals Anubis. Für viele Teams war das eine Umstellung, da Overpass einen ganz anderen Spielstil fordert:

  • extrem Utility-lastige A-Executes,
  • lange Rotationswege für CTs,
  • sehr viel Fokus auf Mapkontrolle im Mid-Game.

Durch die erneute Rückkehr von Anubis entsteht jetzt ein Ping-Pong-Effekt: Teams müssen Overpass eventuell wieder herunterskalieren und dafür Anubis-Strats aus der Schublade holen oder komplett neu aufbauen.

Train ersetzt Vertigo – und wird nun selbst ersetzt

Train wurde nach dem Shanghai Major 2024 in den Mappool aufgenommen und ersetzte damals Vertigo. Viele Spieler, die mit Vertigo nie warm geworden sind, waren über diesen Wechsel erleichtert. Train brachte klassische CS-DNA zurück:

  • linearere Angriffe mit klaren A- und B-Sites,
  • starker Fokus auf Crosshair-Platzierung statt nur Utility-Spam,
  • ikonische Positionen, die Fans seit CS 1.6 kennen.

Beim StarLadder Major in Budapest 2025 war Train zwar nicht die absolut dominanteste Map im Turnier, aber beliebter als Ancient und Overpass. Teams wie NAVI nutzten Train in wichtigen Matches, zum Beispiel bei einem Sieg gegen FURIA, um ihre Stärken in strukturiertem, taktischem CS auszuspielen.

Umso überraschender wirkt es nun, dass Train nach nur einem Jahr wieder aus dem Mappool verschwindet. Spieler, die viel Zeit in Nades und Positioning auf Train investiert haben, werden sich zwangsläufig umorientieren müssen.

Mögliche Updates und Reworks für Anubis

Eine der spannendsten Fragen rund um das Update: Kommt Anubis unverändert zurück oder mit einem Rework? Offiziell hat Valve darauf bisher keine eindeutige Antwort gegeben. Auf direkte Fragen der Community reagierte der offizielle CS2-Account eher scherzhaft als informativ.

Dennoch gibt es einige plausible Szenarien, was sich an Anubis ändern könnte:

  • Visuelle Überarbeitung: bessere Lesbarkeit von Modellen, optimierte Beleuchtung, klarere Kontraste zwischen CT- und T-Seite.
  • Gameplay-Anpassungen: kleine Layout-Änderungen an Engpässen, feinjustierte timings für Rotationen oder Utility-Windows.
  • Performance-Tuning: Optimierungen für stabilere FPS, gerade auf älteren Systemen.

Selbst kleine Anpassungen können die Map-Dynamik deutlich verändern – zum Beispiel, wenn CTs bestimmte Winkel schneller erreichen oder T-Seite neue Smokes für sichere Crosses bekommt.

Für ambitionierte Spieler bedeutet das: Sobald die ersten Demos von Pro-Teams auf der neuen Version von Anubis verfügbar sind, lohnt es sich, diese intensiv zu studieren. Viele innovative Setups entstehen in den ersten Wochen und können in Ranked-Matches für massiven Vorteil sorgen.

CS2 Premier Season 4: Reset, Medaille & Grind

Die Rückkehr von Anubis ist nicht die einzige Änderung, die mit CS2 Premier Season 4 einhergeht. Valve verbindet das Map-Update mit einem umfassenden Rating-Reset im Premier-Modus.

Das hat mehrere Auswirkungen:

  • Alle Spieler starten quasi neu und müssen ihr Rating erneut erspielen.
  • Die ersten Wochen werden ein wilder Mix aus Skill-Levels, da Matchmaking-Algorithmen Spieler neu einsortieren.
  • Smurfs und inaktive Accounts werden neu bewertet, was das Matchmaking durchwachsen, aber langfristig fairer machen kann.

Zusätzlich startet mit der neuen Season auch wieder der Grind für eine neue Erinnerungsmedaille. Wer regelmäßig Premier spielt, kennt das Prinzip: Über eine bestimmte Anzahl an gewonnenen Matches und gesammelten Punkten schaltet man eine spezielle Season-Medaille frei, die im Profil angezeigt wird.

Wer seinen Account als langfristige Visitenkarte sieht, will solche Medaillen selten verpassen – insbesondere in einer Season, in der ein Map-Update die Meta sichtbar verändert. Gute Leistungen auf Anubis und eine solide Winrate in den ersten Wochen können hier doppelt wertvoll sein.

CS2-Skins, Anubis-Meta & Economy-Tipps

Mit jeder Map-Rotation verändert sich nicht nur die Meta im Server, sondern indirekt auch die Skin-Nachfrage. Viele Spieler passen ihre Loadouts an neue Maps an – sei es aus Style-Gründen oder weil sie mit bestimmten Waffenskins auf bestimmten Maps besser klarkommen.

Welche Waffen dominieren auf Anubis?

Anubis ist eine Map mit einer Kombination aus engen Passagen und mittellangen Duellen. Dadurch rücken bestimmte Waffen stärker in den Fokus:

  • Rifles (AK-47, M4A1-S/M4A4) – für Fights auf Mid, A-Long und B-Einstieg.
  • AWP – kontrolliert vor allem Mid-Peeks und lange Winkel Richtung A.
  • SMGs und Shotguns – situativ stark in engen Chokes, z. B. aggressiv auf B oder in bestimmten CT-Holds.

Wer viel Anubis spielt, wird einen großen Teil seiner Zeit mit Rifles verbringen. Entsprechend lohnt es sich, gerade für AK-47 und M4-Varianten Skins zu nutzen, mit denen man gern und selbstbewusst spielt.

CS2-Skins smart kaufen: Tipps zu uuskins.com

Wenn du deine Loadouts an die Anubis-Meta anpassen willst, solltest du nicht überteuert im Steam-Markt einkaufen. Drittanbieter-Marktplätze bieten oft deutlich bessere Preise. Eine deutschsprachige Option ist uuskins.com.

Über diesen Marktplatz kannst du zum Beispiel bequem csgo skins handeln. Dabei profitierst du in der Regel von:

  • günstigeren Preisen im Vergleich zum Steam Community Market,
  • einer großen Auswahl an beliebten Rifle-, AWP- und Pistol-Skins,
  • Filteroptionen nach Preis, Zustand und Seltenheit.

Wenn du gezielt csgo skins kaufen willst, um deinen Anubis-Loadout aufzuwerten, achte auf folgende Punkte:

  • Float & Optik: Gerade auf helleren Arealen von Anubis sind Kontrast und Lesbarkeit deiner Skins gut sichtbar. Viele Spieler bevorzugen Skins, die nicht zu grell sind, aber dennoch klar hervorstechen.
  • Budgetplanung: Statt spontan teure High-Tier-Skins zu kaufen, kann es sinnvoll sein, mit soliden Mid-Tier-Skins zu starten und ggf. später upzugraden.
  • Synergie: Passe AWP-, Rifle- und Pistol-Skins thematisch an – viele Spieler berichten, dass ein stimmiges Loadout das Spielgefühl verbessert.

Während sich die Meta auf Anubis einpendelt, kann es außerdem interessant sein, die Preisentwicklung bestimmter Skins im Auge zu behalten. Beliebte Kombos aus Map, Waffe und Skin-Style werden häufig verstärkt nachgefragt, was sich langfristig auf den Markt auswirken kann.

Fazit: Was die Rückkehr von Anubis wirklich bedeutet

Die Rückkehr von Anubis in den Active-Duty-Mappool von CS2 ist eine Entscheidung mit mehreren Ebenen:

  • Esport-seitig sorgt das Timing kurz vor wichtigen Turnieren für Stress bei Teams und Veranstaltern – gleichzeitig eröffnet es Chancen für Squads, die schnell adaptieren.
  • Community-seitig ist die Enttäuschung spürbar, weil viele Spieler sich Cache oder Cobblestone gewünscht hatten, statt eine Map zu re-releasen, die erst kürzlich entfernt wurde.
  • Gameplay-seitig bringt Anubis wieder eine taktische, Mid-kontrollierte Map ins Spiel, die kreativen Teams viel Raum für strats und Setplays bietet.

Mit dem Start von CS2 Premier Season 4, dem Rating-Reset und der neuen Medaille wird der Grind in den nächsten Wochen ohnehin intensiv. Wer die Zeit nutzt, um Anubis gründlich zu lernen, kann sich in Ranked und Faceit einen deutlichen Vorteil erarbeiten.

Gleichzeitig ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das eigene Loadout zu optimieren – insbesondere für Rifles und AWP, die auf Anubis eine zentrale Rolle spielen. Über Plattformen wie uuskins.com kannst du gezielt csgo skins kaufen, mit denen du nicht nur optisch herausstichst, sondern auch motivierter in deine Matches gehst.

Ob Valve in den kommenden Monaten doch noch auf die Rufe nach Cache oder Cobblestone reagiert, bleibt abzuwarten. Bis dahin heißt es: Smokes für Anubis lernen, Economy managen, Skins ausrüsten – und die neue Meta ausnutzen, solange sie noch chaotisch ist.

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